Raye feat. Hans Zimmer - Click Clack Symphony
15. April 2026
Manchmal ist das lauteste Geräusch in einer stillen, dunklen Wohnung das rhythmische Klackern von Absätzen auf dem Asphalt. Genau dieses Geräusch – das „Click Clack“ – wurde für die britische Singer-Songwriterin RAYE zum Symbol des Aufbruchs. In ihrem neuesten Werk „Click Clack Symphony“ aus dem Album THIS MUSIC MAY CONTAIN HOPE verarbeitet sie eine Phase der Depression und den Moment, in dem Freunde sie buchstäblich aus dem Haus ziehen, um wieder am Leben teilzunehmen.
Die Zusammenarbeit mit keinem Geringeren als Filmkomponist Hans Zimmer hebt das Stück auf ein cineastisches Level. Während RAYE mit ihrer gewohnt ehrlichen und souligen Stimme von der Zerbrechlichkeit der menschlichen Psyche erzählt, webt Zimmer einen orchestralen Teppich, der die Intimität eines Jazzclubs mit der Wucht eines Blockbusters vereint. Es ist eine „spirituelle Fortsetzung“ ihres Hits Escapism, doch diesmal führt der Weg nicht in die Selbstzerstörung, sondern ans Licht.
Die Zusammenarbeit mit Hans Zimmer bringt ein echtes "London Symphony Orchestra"-Feeling mit ein. Es gibt viele feine Schichten: Streicher, Cello-Breaks, Orgel-Elemente (Zimmer selbst) und komplexe Arrangements. Ruhige, intime Passagen wechseln mit epischen, cinematic Outros; das schafft hohe Dynamik. Der „Click Clack“-Rhythmus (der Absatz-Sound der Frauen) ist präzise und taktgebend, ohne zu dröhnen. Und dann die Stimme von Raye, ganz vorne in der Mitte, present, als wäre sie im Raum.
Das Album besteht aus 4 Teilen, den 4 Jahreszeiten. Sie sagte dazu in einem Interview mit ELLE: „Musik ist Medizin, das habe ich schon immer gesagt. Ich schätze, ich bin gerade dabei, Medizin für mich selbst herzustellen, die ich mit der Welt teilen kann. Ich möchte, dass wir uns alle selbst sagen, dass alles gut werden wird und dass ich Vertrauen in die Samen haben werde, die ich unter dem Schnee gepflanzt habe. Ich wollte etwas erschaffen, das wie eine Umarmung, ein Bett oder ein weicher Zufluchtsort für denjenigen ist, der es gerade braucht.“
Für den Song schickte sie Hans Zimmer ein erstes Demotape und fragte ihn, ob er Lust hatte für den Song mit ihr zusammenzuarbeiten, wenn nicht, auch gut. Wenige Tage später war das Arrangement fertig.
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