Sound Tagebuch

Dvořák - 9. Sinfonie - Manfred Honeck

03. November 2026

Dvořáks 9. Sinfonie in Vollendung: Wie Manfred Honeck HiFi-Grenzen neu definiert...
Album Artwork Dvorak aus der neuen Welt

Die Einspielung der 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Manfred Honeck und dem Pittsburgh Symphony Orchestra kann man getrost als herausragend bezeichnen. Antonín Dvořák schrieb seine 9. Sinfonie während seiner Zeit als Direktor des National Conservatory of Music in New York. Fasziniert von der Weite des Landes und spirituellen & indigenen Melodien, webte er die Seele Amerikas in ein europäisches Musikmuster.

Manfred Honeck, der das Pittsburgh Symphony Orchestra (PSO) seit vielen Jahren zu Weltruhm führt, nähert sich diesem Standardwerk mit gewohnter Akribie. Die Aufnahme wurde live in der fantastischen Akustik der Heinz Hall in Pittsburgh im High-Res-DXD-Format eingespielt. Honeck entlockt dem Orchester eine beispiellose Dynamik – von hauchzarten Streicherpassagen im berühmten Largo bis hin zu den explosiven Blechbläser-Salven im Allegro con fuoco.

Wer die Sarasvati Soundboards an ihre Belastungsgrenzen bringen möchte, findet hier die perfekte Referenzaufnahme:

1. Tiefenstaffelung & Raumabbildung: Die Toningenieure haben die akustischen Dimensionen der Heinz Hall perfekt eingefangen. Eine gute Anlage muss die Instrumentengruppen präzise im Raum verortbar machen.

2. Dynamik-Umfang: Der Übergang von leisesten Solo-Holzbläsern zu den monumentalen Tutti-Ausbrüchen verlangt Verstärkern enorme Impulsfestigkeit ab.

3. Präzision im Bassbereich: Die mächtigen Pauken und Bässe dürfen im Finalsatz nicht dröhnen, sondern müssen knackig und mit fundiertem Tiefgang im Raum stehen.

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